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In dieser Rubrik beantworte ich häufig gestellte Fragen rund um Spiritualität, Medialität und Jenseitskontakte.
Meine Antworten basieren auf meiner eigener Erfahrung als Medium, energetischer Wahrnehmung und einer klaren Unterscheidung zwischen tröstenden Zeichen aus dem Licht und Phänomenen, die einer bewussten Einordnung bedürfen.

Hinweis:
In diesem Beitrag spreche ich auch über paranormale Erfahrungen und energetische Wahrnehmungen, die bei sensiblen Menschen Verunsicherung auslösen können. Bitte lies den Text in deinem eigenen Tempo und vertraue darauf, dass echte, lichtvolle Kontakte niemals Angst oder Verwirrung erzeugen.

Grundsätzlich kann jeder Mensch einen Jenseitskontakt erleben – und tatsächlich haben viele Menschen dies bereits erfahren. Zeichen und Botschaften von Verstorbenen, die ins Licht gegangen sind, sind weder ungewöhnlich noch selten.

Solche Botschaften zeigen sich oft auf sehr einfache, alltägliche Weise:
über Musik („Ich denke an eine Person und plötzlich läuft unser Lied im Radio“),
über die Natur („Ich begegne immer wieder Marienkäfern – selbst mitten im Winter“)
oder über elektrische Impulse.

Die zentrale Botschaft dahinter ist meist dieselbe:
Ich bin nicht fort. Ich bin noch bei dir.

Diese Zeichen sind liebevoll, tröstend und immer sehr individuell. Sie richten sich ausschließlich an den Menschen, der sie empfängt, und tragen eine klare emotionale Bedeutung.

Paranormale Phänomene und ihre Einordnung

Daneben gibt es Erfahrungen, die nicht eindeutig als Botschaften von Verstorbenen eingeordnet werden können und häufig als paranormale Ereignisse beschrieben werden. Dazu zählen unter anderem:

Schritte in einem leeren Raum,
Stimmen oder Rufe ohne sichtbare Quelle,
Türen oder Fenster, die sich öffnen oder schließen,
schattenhafte Umrisse.

Solche Phänomene werden nicht von Verstorbenen verursacht, die ins Licht gegangen sind. Sie haben eine andere energetische Qualität und zielen oft darauf ab, Verwirrung, Unsicherheit oder Angst auszulösen.

Auch diese Erfahrungen machen viele Menschen im Laufe ihres Lebens.
Doch sie allein machen niemanden zu einem Medium.

Wahrnehmung ist nicht gleich Kommunikation

Ein entscheidender Unterschied liegt darin, ob lediglich etwas wahrgenommen wird oder ob eine klare, bewusste Kommunikation stattfindet.

Hier zeigt sich auch das zentrale Problem sogenannter „blinder Kommunikation“ – etwa durch Gläserrücken, Ouija-Bretter oder ungeschützte Kontaktversuche. Wer nicht weiß, mit wem er kommuniziert, kann nicht überprüfen, ob die Quelle vertrauenswürdig ist.

Negative oder niedrigschwingende Energien sind geübt darin, zu täuschen. Sie können Worte, Bilder und sogar vertraute Erscheinungen imitieren. Selbst erfahrene Medien sind davor nicht vollständig geschützt.

Woran sich ein echter Kontakt erkennen lässt

Die wichtigste Fähigkeit eines Mediums ist nicht das Sehen oder Hören, sondern das Unterscheiden.

Aussehen und Sprache lassen sich nachahmen – Energie nicht.
Ein Kontakt mit einem Verstorbenen, der ins Licht gegangen ist, fühlt sich so an wie die Person zu Lebzeiten: vertraut, stimmig, ruhig.

Ein weiteres klares Merkmal echter, höherer Kommunikation ist ihre Logik.
Die Wahrheit erzeugt keine Verwirrung. Sie ist klar, ruhig und nicht verhandelbar.

Wann immer Unsicherheit, Angst oder innere Unruhe entstehen, handelt es sich nicht um einen guten oder verlässlichen Kontakt.

Abschließende Einordnung

Auf die eine oder andere Weise ist nahezu jeder Mensch bereits mit der „anderen Seite“ in Berührung gekommen. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Erleben selbst, sondern im Umgang mit Täuschung, Projektion und Wunschdenken.

Botschaften von lieben Verstorbenen sind stets tröstend, aufbauend und klar.
Sie tragen eine Bedeutung, die nur der Empfänger wirklich verstehen kann – und sie hinterlassen kein Gefühl von Angst, sondern von Verbundenheit.

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